Cannabislegalisierung in Deutschland!
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Ältere Neuigkeiten: 04.11.2001-18.11.2001


18.11.2001

Drugscope, eine Organisationen die zum Beraterkreis der britischen Regierung zu Drogenfragen gehört (Advisory Council on the Misuse of Drugs), wird am Dienstag, dem 20.11.2001 einen Bericht vorlegen, der der Regierung empfiehlt, den Verkauf von Cannabis in Cafes zu genehmigen. Die Experten verweisen darauf, dass auf diese Weise Cannabiskonsumenten weniger mit harten Drogen in Kontakt kommen. Als Folge der Legalisierung wird kein Anstieg des Cannabiskonsums erwartet. Doch selbst wenn es dazu käme, könnten sich nach Ansicht der Experten die Schäden für die Gesellschaft insgesamt verringern, wenn ein Anstieg bei Cannabis zu einem Rückgang bei der im Vergleich dazu schädlicheren Droge Alkohol führt:

"More liberal policies towards the possession and use of small quantities of cannabis do not seem to have increased cannabis use.

Regulation may also break the linkage between cannabis and other illegal drugs, thereby disrupting the link between the cannabis market and the market for other illegal drugs.

The probability of progression on to other illicit substances may therefore lessen. It is also reasonable to assume that following regulation, cannabis may replace alcohol as the drug of choice among a segment of society.

Should this occur, then the total damage to individuals and society may possibly be less, as the medical and social risks of alcohol have been shown to outweigh those of cannabis."
(Daily Telegraph, 18.11.2001)

Daily Telegraph: Ministers advised to legalise cannabis cafes [18.11.2001]
Drugscope Homepage
Cannabis in Grossbritannien

Die gesundheitlichen Risiken von Cannabis, Alkohol, Tabak und Co. (Dr. Franjo Grotenhermen, Hanf 8/1999)
Vergleichsdiagramm zur Studie von Professor Roques, 1998
Alkoholverbrauch im internationalen Vergleich


Von einem "Drogen-Tod aus der Tüte" berichtet BILD. Zwei Jugendliche aus Bayern und Mecklenburg-Vorpommern starben nach dem Inhalieren von Feuerzeuggas. Schnüffelstoffe wie Butan, Azeton, Toluol und Benzin sind legal, aber beim Inhalieren können sie lebensgefährlich sein. Von Cannabis ist weltweit kein einziger Vergiftungstod bekannt und es ist trotzdem illegal.

Oft wird von Verfechtern des Cannabisverbots die niedrige Verbreitung von Cannabis in Schweden und Griechenland, den zwei Ländern mit der restriktivsten Cannabispolitik der EU, als Indiz für den Erfolg einer "harten Linie" angeführt. Dabei sind diese beiden Ländern EU-weit führend beim Missbrauch von Schnüffelstoffen. In Schweden hatten im Jahre 1998 8,2 Prozent der 15-16jährigen Jugendlichen Erfahrung damit, in Griechenland gar 13,7 Prozent. In den Niederlanden dagegen ist der Missbrauch von Lösungsmitteln als Droge fast unbekannt.

Eine Drogenpolitik die dazu führt, dass statt einer schwerer zugänglich gemachten Droge nach wie vor leicht erhältliche aber wesentlich schädlichere Alternativen gebraucht werden ist kaum geeignet, unsere Jugend zu schützen. Aufklärung über die tatsächlichen Risiken verschiedener Drogen ist unentbehrlich um Schäden zu minimieren.

Bild: Drogen-Tod aus der Tüte [18.11.2001]
Lifetime prevalence of use of different illegal drugs among 15- to 16- year-old students (EMCDDA)


17.11.2001

Am 10.12, also in ca. 3 Wochen, beginnt die bundesweite CannabisKampagne des akzept e.V. Dieser Tag ist der 72. Jahrestag der Aufnahme von Cannabis in das deutsche Opiumgesetz durch den Reichstag im Jahre 1929.

Ein online erhältliches Formular erklärt unsere Forderungen. Wer eine Entkriminalisierung von Cannabis befürwortet kann damit seine Unterstützung für die Kampagne bekunden und mit dem akzept e.V. Kontakt aufnehmen.

DieCannabisKampagne von akzept e.V.
Unterstützerformular für DieCannabisKampagne von akzept e.V. (Adobe Reader erforderlich)


14.11.2001

Der nächste Schritt auf dem Weg zur Cannabisreform in der Schweiz ist getan: Eine Mehrheit von 6 zu 4 Stimmen sprach sich in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Schweizer Ständerats für die Strafbefreiung von Cannabis aus. Der Ständerat gilt als die konservativere der beiden Kammern des Schweizer Parlaments. Eine Tolerierung des kommerziellen Anbaus und Kleinhandels soll, wie vom Bundesrat (der Schweizer Bundesregierung) gewünscht, durch die Einführung des Opportunitätsprinzips ermöglicht werden. Allerdings verlangte die Kommission die Anhebung des Mindestalters von 16 Jahren wie bei Alkohol auf 18 Jahre.

Die Aufhebung des Verbotes soll nicht als Ermunterung zum Konsum verstanden werden, dem künftig stattdessen mit Präventionsmassnahmen begegnet wird. «Wir sind gegen den Drogenkonsum und sehen keinen Anlass, die gesellschaftliche Akzeptanz von Cannabis zu fördern», sagte die Berner Ständerätin und SGK-Präsidentin Christine Beerli (FDP).

Eine Einführung des Ermessensprinzips beim Besitz von harten Drogen wie Kokain und Heroin zum persönlichen Konsum, wie von einer Expertenkommission unter dem Vorsitz des Basler Regierungsrates Jörg Schild ausserdem vorgeschlagen, wurde von der SGK abgelehnt.

Der Schwyzer CVP-Ständerat Bruno Frick, Vizepräsident der SGK, nannte gegenüber dieser Zeitung drei Hauptgründe für diesen Entscheid: Erstens habe man jahrelang Haschisch und Marihuana als Einstiegsdroge bezeichnet. Heute wisse man mehr: «Cannabis ist etwa gleich gefährlich wie Alkohol und Tabak, bei Langzeitkonsum sogar weniger schädlich.» Deshalb solle man Cannabis den legalen Genussmitteln gleichstellen.
Zweitens, so Frick weiter, sei der Staat unglaubwürdig, wenn er den Cannabiskonsum verbiete, ihn aber - wie heute vielerorts - nicht bestrafe. Und drittens werde die Entkriminalisierung des Konsums einen unverkrampfteren Umgang mit dem Thema zur Folge haben, was sich positiv auf die Prävention auswirke. «Und von einer guten Prävention versprechen wir uns weit mehr als von einem Verbot», sagte Frick. Denn ob ein solches eine abschreckende Wirkung hat, ist umstritten.
Ziel bleibt die Eindämmung des Konsums. So stellt auch Frick klar: «Ich bin gegen den Cannabiskonsum - so wie ich gegen das Rauchen und für einen massvollen Alkoholkonsum bin.» Wenn eine Tat aber nur demjenigen schade, der sie begehe - so SGK-Präsidentin Christine Beerli (FDP, Bern) vor den Medien -, gebe es keinen Grund, sie zu verbieten.

NZZ: Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums [14.11.2001]
Neue Luzerner Zeitung: Cannabiskonsum legalisieren [14.11.2001]
Der Landbote (CH): Nicht aus Lust am Laster [14.11.2001]
Cannabis in der Schweiz


Die Studie "Repräsentativerhebung zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen bei Erwachsenen in Deutschland 2000" ist seit wenigen Wochen erhältlich (sehen Sie dazu unsere Sektion "Bücher"). Etwa alle drei Jahre erhebt das Institut für Therapieforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit Zahlen zum Drogenkonsumverhalten der Bevölkerung in Deutschland. 22 Prozent der 18-29jährigen in Westdeutschland haben in den letzten 12 Monaten Cannabis konsumiert. In den Niederlanden waren es 21 Prozent. 21,4 Prozent der Westdeutschen zwischen 18 und 59 haben jemals Cannabis konsumiert. Im den Niederlanden waren es im Jahre 1997 15,6 Prozent der Bevölkerung über 12 Jahre. In den letzten 12 Monaten konsumiert hatten 6,2 Prozent der Westdeutschen und 4,5 Prozent der Niederländer, im letzten Monat 3,4 Prozent der Westdeutschen und 2,5 Prozent der Niederländer.

Zahlen zum Cannabisverbot


13.11.2001

Der britische Innenminister Blunkett hatte vor kurzem vorgeschlagen, die Strafen für Cannabis drastisch zu reduzieren. Experten sind jedoch besorgt, dass diese vorsichtige Reform allein nicht zu einer sauberen Trennung der Märkte für Cannabis und von harten Drogen wie Heroin, Kokain und Crack führen würde und befürworten eine gründlicherere Reform.

Eine Umfrage der britischen, gemeinnützigen Drogenhilfsorganisation DrugScope bei 300 Mitgliedsorganisationen, darunter der Polizei, Gerichten, Bewährungshelfern und Drogenberatern fand, dass mehr als vier Fünftel der Befragten (81 Prozent) für die Einführung eines staatlich lizenzierten Abgabesystems für Cannabis sind. Die Umfrage wird dem Drogenausschuss des britischen Unterhauses vorgelegt werden. Nach einem Bericht der EMCDDA haben England und Wales etwa 30-mal mehr Drogentote als die Niederlande, bei nur der 3 1/2-fachen Bevölkerung. Die britische Drogensterblichkeitsrate liegt also etwa 9-mal so hoch als im Land der Tulpen und Coffeeshops.

Mittlerweile ist der erste britische Coffeeshop nach niederländischem Muster, trotz einer Razzia am Eröffnungstag, in Stockport bei Manchester seit mehreren Wochen in Betrieb - bisher noch ohne Genehmigung des Innenministeriums.

Observer: Police Say: Sell The Drug In Shops And Pubs [11.11.2001]
Observer: Roll Up, Roll Up At Britain's First Cafe For Dope Smokers [11.11.2001]
Cannabis in Grossbritannien
Drogentote im internationalen Vergleich


11.11.2001

Keith Martin, Abgeordneter der konservativen Alliance-Partei im kanadischen Parlament, hat einen Gesetzesvorschlag zur Cannabisentkriminalisierung eingebracht. Eine Mehrheit der Abgeordneten unterstütze seinen Vorschlag, so Martin. Der kanadische Premierminister hat sich jedoch gegen die Entkriminalisierung ausgesprochen. Anders der Bürgermeister der westkanadischen Metropole Vancouver, Philip Owen, der dafür seine Unterstützung am 07.11.2001 bekundete. Auch Inspektor Kash Keen, Chef der Drogenfahndung von Vancouver ist für die Entkriminalisierung von Cannabis, ebenso wie der Verband der kanadischen Polizeipräsidenten.

"I am not alone when I go on the record in support of the removal of criminal penalties for small private possession of cannabis as a means of reducing the economic costs of law enforcement, and the social costs of arrest of people who are otherwise not criminally involved."
(Inspector Kash Heed,
Chef des Sitten- und Drogendezernats der Polizei von Vancouver)

Ein kanadischer Senatsausschuss befasst sich derzeit mit der Frage einer Cannabisreform. Abgeordnete des kanadischen Senats besuchten zu diesem Zweck einen Cannabisclub in Vancouver. Im August 2002 soll der Ausschuss in einem Bericht Empfehlungen zur künftigen Drogenpolitik vorlegen. Bereits im Jahre 1972 hatte die LeDain-Kommission der kanadischen Regierung empfohlen, den Besitz und Anbau von Cannabis (ausser zum Zwecke des Handels) von Strafe zu befreien. Voriges Jahr wurden 45 000 Kanadier für einfachen Besitz von Cannabis verhaftet.

Vancouver Sun: Senators pay a visit to the Compassion Club [09.11.2001]
Vancouver Sun: Decriminalize marijuana, Vancouver mayor says [08.11.2001]
Montreal Gazette: It's not a crime [08.11.2001]

Cannabis in Kanada
Bericht der LeDain-Kommission (Kanada, 1972)


Schweiz: Cannabis in der Ausbildung
Ein Artikel in der Basler Zeitung zeigt die pragmatische und sachliche Einstellung der meisten Schweizer zum Thema Cannabis(konsum). Bei einem Forum diskutierten Fachleute aus Wirtschaft und aus Bildunseinrichtungen über die Auswirkungen der Cannabislegalisierung auf ihren Arbeitsbereich. Die Prävention und Früherkennung von Drogenproblemen soll verbessert werden, der Konsum von Cannabis und anderen Drogen in der Freizeit aber toleriert werden. Nur wenige Firmen, z.B. La-Roche, werden an Drogentests für Mitarbeiter und/oder Lehrlinge festhalten.

Basler Zeitung: Legalisierung von Cannabis und Berufsbildung [09.11.2001]


07.11.2001

Georg Wurth, Karl-Hermann Günther und Silke Kolwitz vom Bundesnetzwerk Drogen der Grünen haben einen Brief an Verkehrsminister Bodewig geschrieben, in dem sie eine gerechte Lösung beim Führerscheinrecht anmahnen. Derzeit wird bei verschiedenen Drogen mit verschiedenen Massstäben gemessen: Während bei Alkohol der Führerschein nur entzogen wird wenn jemand unter dem Einfluss dieser Droge am Steuer erwischt wird, ist bei anderen Drogen der Führerschein bereits dann in Gefahr, wenn man nur im Besitz der Droge angetroffen wird, auch ganz ohne Zusammenhang zum Strassenverkehr. "Wir halten diese Vorgehensweise für verfassungswidrig und in grober Weise ungerecht," mahnten die BND Sprecher und forderten Herrn Bodewig zu einer Stellungsnahme auf.

Wir begrüssen diese Initiative und glauben, dass weitere Briefe aus der Öffentlichkeit nötig sind um auf das Bundesverkehrsministerium Druck auszuüben. Hier werden sinnlos Existenzen vernichtet. Informationen zur Problematik sind unter dem Link "Cannabis und Führerschein" zu finden.

Brief an Verkehrsminister Bodewig [06.11.2001]
Cannabis und Führerschein

Email-Adresse von Herrn Bodewig:
Kurt.bodewig@bundestag.de


Eine am Sonntag dem 04.11.2001 ausgestrahlte Sendung des BBC-Programms "Panorama" berichtete über die erstaunlichen Erfolge, die bei Tests mit Cannabis zur Behandlung von chronischen Schmerzen und bei Multipler Sklerose (MS) erzielt wurden. Lester Grinspoon von der Harvard Medical School, der im Programm interviewt wurde, erwartet, dass Cannabis zur "Wunderdroge" des angehenden 21. Jahrhunderts wird. Mit der Zulassung von Cannabis als Arznei in Grossbritannien wird im Jahr 2003 gerechnet. Auch in Deutschland ist Cannabis noch nicht als Arznei zugelassen und wird zur Zeit erst erprobt. Bis 1958 war Cannabis als Arnzei jedoch noch legal.

Observer (UK): Cannabis A Medical Miracle - It's Official [03.11.2001]
http://www.mapinc.org/drugnews/v01/n1858/a01.html?107

BBC Transcript: Cannabis From The Chemist [04.11.2001]
http://www.mapinc.org/drugnews/v01/n1861/a06.html?107

Cannabis als Medizin
http://www.cannabislegal.de/cannabisinfo/medizin.htm

Linkliste "Hanf in der Medizin"
http://www.cannabislegal.de/links/index.htm#medizin


Neues von der Aktion "Kim will kiffen": Kim klagt vor Gericht auf Erteilung einer Cannabis-Sondergenehmigung. Sie will, wenn nötig, bis vor's Bundesverfassungsgericht gehen:

Heute um 15 Uhr wird Kim ihre Klage beim Berliner Verwaltungsgericht einreichen. Ein Kamerateam hat sie begleitet. Dieser Bericht enthält außerdem Interviews mit einem Arzt, der Bundesdrogenbeauftragten, Kims Anwalt und ihr selbst. Ausgestrahlt wird er heute abend auf Sat1 "Die Nacht" um 0.15 Uhr und morgen früh im Frühstücksfernsehen ebenfalls auf Sat1. Um 7.10 Uhr ist Kim dann live im Studio.

Kim auf SAT1 (Dope-TV, 6,5 Minuten Länge, zum Download)
http://www.kimwillkiffen.de/


06.11.2001

Luke "Ming" Flanagan (29), für die Cannabislegalisierung in der Republik Irland aktiv, schickte allen 226 Abgeordneten der beiden Kammern des irischen Parlaments einen Cannabis-Joint aus Cannabis das er selbst angebaut hatte. Ein beiliegender Brief nannte 10 Gründe für die Cannabislegalisierung und wies die Abgeordneten an, den Joint umgehend auf einer Polizeistation abzugeben, da sie sich sonst strafbar machten. Mehrere Journalisten erhielten ebenfalls einen Joint, allerdings ohne die Aufforderung, ihn abzugeben. Flanagan wurde später bei dem Versuch verhaftet, dem für Drogenpolitik zuständigen Minister eine Cannabispflanze zu übergeben. Er sagte, er habe die Päckchen verschickt, um "auf die Heuchelei der Cannabisprohibition aufmerksam zu machen."

Irish Times: Ming treats politicians to a joint [06.11.2001]
Daily Telegraph (UK): Campaigner sends drug to senators [06.11.2001]


Eine Sitemap (komplette Liste aller Einzelseiten) unserer Website ist jetzt online. Stöbern Sie ruhig einmal im Archiv!

Sitemap von cannabislegal.de


04.11.2001

Bald geht es los mit der bundesweiten Cannabiskapagne für den Bundestagswahlkampf 2002. Der akzept e.V., Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, will dazu zuerst einen Minimalkonsens zur Umsetzung in der nächsten Legislaturperiode erarbeiten, der als Grundlage für die Cannabiskampagne dienen soll. Zusammen mit akzept wollen wir versuchen, Fachverbände, Experten, Politiker und Wisenschaftler zu gewinnen die diese Forderungen dann mitunterstützen. Ein erster Vorschlag von akzept lautet wie folgt:

  • Entkriminalisierung der KonsumentInnen: Straffreiheit für den Besitz "geringer Mengen" bis zu 30 g Cannabis
  • Zulassung von Hanf als Medizin, Unterstützung der Erforschung weiterer therapeutischer Potentiale und medizinischer Einsatzgebiete
  • Straffreiheit des Anbaus von Cannabis für den Eigenbedarf
  • Zurücknahme der gegenwärtig diskriminierenden Führerscheinregelung: Differenzierung im Führerscheinrecht zwischen aktuellem und zurückliegendem Konsum von Cannabis

Wer Interesse hat, in den nächsten 12 Monaten zu einer Änderung der Gesetze zu Cannabis beizutragen der findet mehr Infos zur geplanten Kampagne hier:

DieCannabisKampagne von akzept e.V.
akzept e.V. Homepage

Voraussichtlich in noch diesem Monat soll ein gemeinsames Infoheft zur Cannabisreform vom Verein für Drogenpolitik e.V. (VfD) und akzept e.V. erscheinen. Das Heft ist bereits im Adobe-PDF, im Rich Text Format und im Doc-Format (MS Word) abrufbar, zum Selbstausdruck. Spenden zur Finanzierung der möglichst weiten Verbreitung sind sehr willkommen:

Infoheft zur Cannabislegalisierung


Das Hanfmuseum in Berlin feiert am 06.12.2001 seinen 7. Geburtstag.

Buntes Programm zum 7. Geburtstag des Hanfmuseums


Auch Polizisten sind nur Menschen: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei Beamte des Mainzer Polizeipräsidiums, die Cannabis konsumiert haben sollen. Laut Leitendem Oberstaatsanwalt Klaus Puderbach soll einer der Verdächtigen Haschisch zum gemeinschaftlichen Konsum erworben haben.

Polizisten unter Drogenverdacht [03.11.2001]

Die Erfahrung lehrt dass Verbote dann purzeln wenn sie anfangen, das engere Umfeld der herschenden Gruppe zu betreffen. Anfang des 17. Jahrhunderts verbot der japanische Shogun (Militärdiktator) Ieyasu Tokugawa die von den Portugiesen neu eingeführte Sitte des Tabakrauchens. Als das Verbot ignoriert wurde verschärfte er die Strafen mehrmals drastisch, z.B. wurden alle Felder auf denen Tabakpflanzen gefunden wurden enteignet. Schliesslich fand der Shogun aber heraus, dass sogar die Soldaten seiner persönlichen Leibwache Tabak rauchten. Seitdem ist die Droge Tabak in Japan legal.


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