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Ältere Neuigkeiten: 31.10.2000 - 21.12.200021.12.2000 Macht Cannabis unfruchtbar? Eine "neue Studie" soll das herausgefunden haben, heisst es in Pressemeldungen. Tatsächlich existiert die Studie seit über zwei Jahren -- sie wurde mit Geldern der US-Regierung an Seeigeln durchgeführt. Diese Studie wurde bereits voriges Jahr im IOM-Bericht der amerikanischen Regierung erwähnt. Mehr darüber hier.
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Der bayrische Liedermacher Hans Söllner kämpft
vor Gericht um Hanfanbau aus religiösen Gründen. Er gehört
der Gemeinschaft der Rastafari an. Deutschlands höchste Verwaltungsrichter
müssen heute entscheiden, ob das Betäubungsmittelgesetz
Vorrang vor dem Grundrecht auf freie Religionsausübung hat, so Söllners
Münchner Anwalt Jürgen Arnold.
20.12.2000
MTV steigt offenbar in die Legalisierungsdebatte
ein. Kommerz hin, Kommerz her, es nützt sicherlich sie zu unterstützen.
13.12.2000
Wir haben jetzt auch eine Bücherliste die mit der Zeit noch ausführlicher werden wird.
12.12.2000
Macht mit bei der Postkartenaktion der Grünen Hilfe! Je mehr Briefe die SPD erreichen die sie auffordern, ihre Politik zu Cannabis zu überdenken desto besser!
In Belgien wird die endgültige Entscheidung über das weitere
Vorgehen bezüglich einer Cannabisentkriminalisierung voraussichtlich
Mitte-Ende Januar fallen.
11.12.2000
Wir haben eine Antwort auf das Schreiben des drogenpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Herrn Hubert Hüppe MdB, unserer Seite mit Offenen Briefen hinzugefügt. In seinem Schreiben hatte Herr Hüppe behauptet, in Deutschland gäbe es prozentual mehr regelmässige Cannabiskonsumenten als in den toleranten Niederlanden. Tatsächlich belegen aber die von ihm zitierten Studien das Gegenteil!
08.12.2000
Für eine Cannabisentkriminalisierung sprach sich in einem Interview mit der Zeitschrift "Rolling Stone" der US-Präsident Bill Clinton aus. Der am 20.01.2001 nach 8 Jahren aus dem Amt scheidende Politiker sagte wörtlich: "Ich glaube, dass geringe Mengen von Marihuana an einigen Orten entkriminalisiert worden sind und so sollte es auch sein."
07.12.2000
In Belgien konnte man sich noch nicht auf das
weitere Vorgehen in Sachen Cannabisentkriminalisierung einigen. Das Kernkabinett
ist am Mittwochabend ohne eine Einigung über die föderale Drogennota
auseinandergegangen. Es wurde vereinbart, dass die Nota in Arbeitsgruppen
weiter ausgearbeitet werden soll. Nach Verlautbarung lief die Diskussion
gut, allerdings wollten PRL und SP eine weitergehendes und globales Vorgehen
in der Drogenproblematik.
06.12.2000
Heute wird in Belgien darüber entschieden
wie Cannabis freigegeben werden soll. Es gibt zwei Modelle die zur Diskussion
stehen: Das erste Modell sieht vor THC-haltige Hanfprodukte im Strafrecht
zu belassen, aber bis zu einer Menge von 5 Gramm nicht zu verfolgen und
zu beschlagnahmen.Das zweite Modell sieht die ersatzlose Streichung von
Cannabisgebrauch bis 5 Gramm aus dem Strafgesetzbuch vor und darüber
hinaus die Zucht und den Verkauf staatlich zu regeln.
Wir hoffen man entscheidet sich für die zweite
Variante, wahrscheinlicher ist jedoch (leider) die Erste. Trotzdem. Es
geht voran!
Wir haben einen Link zum drogenpolitischen Wahlprogramm der FDP auf unsere Parteienseite hinzugefügt.
Cannabis Legal ist umgezogen! Seit heute haben wir unsere eigene Domain: http://www.cannabislegal.de.
Wir haben offene Briefe an die drogenpolitischen Sprecher der CDU/CSU, SPD und FDP auf die Seite der offenen Briefe aufgenommen.
Das drogenpolitische Wahlprogramm der Grünen steht ebenfalls auf der Site.
Eine neue Untersuchung offenbart erschreckendes
über das (Un)Wissen der (Ober)Österreicher über Drogen:
Laut der vom Linzer Market-Institut durchgeführten
repräsentativen Untersuchung konsumieren 55 Prozent der Oberösterreicher
und Oberösterreicherinnen an mindestens zwei
Tagen pro Woche Alkohol. Knapp die Hälfte der Bevölkerung sieht
kein (!) Suchtpotenzial bei dieser Gesellschaftsdroge. Anders dagegen die
Vorstellungen von illegalen Drogen. Zwar stimmten 91 Prozent der Befragten
voll oder eher zu, dass Drogensucht eine Krankheit ist. Generell weicht
die öffentliche Meinung aber erheblich von den wissenschaftlichen
Erkenntnissen ab. Zwei Drittel glauben zumindest eher, dass Haschisch körperlich
abhängig macht, 39 Prozent sind überzeugt, dass immer wieder
Menschen an einer Überdosis Haschisch sterben (!).
In ihrer Selbsteinschätzung zeigen sich 52
Prozent der Befragten über illegale Drogen sehr gut oder gut informiert,
wobei Jugendliche und Gebildetere sich als informierter einschätzen.
Ich denke das macht wieder einmal deutlich wie
wichtig es ist Fakten unters Volk zu bringen. Ohne dass die Mehrheit der
Menschen in Österreich weiss was Sache ist, wird eine Cannabislegalisierung
Zukunftsmusik bleiben. Informiert euch und klärt mit eurem Wissen
andere auf, schreibt Leserbriefe und widersprecht wenn ihr Drogenhorrormärchen
hört!
In Belgiens Drogenpolitik tut sich etwas!
Zwar leider nur zögerlich, aber besser als nichts. Trotzdem stellt
sich die Frage, ob man anstatt ständig halbe Sachen zu machen nicht
besser ein gut durchdachtes, eindeutiges Konzept verwirklichen sollte.
Wir haben ein neues Dokument zur Auseinandersetzung mit den drogenpolitischen Position der CSU in unsere Parteienseite aufgenommen.
Wir haben eine Liste der wichtigsten Ansprechpartner aller im Bundestag vertretenen Parteien in unsere Parteienseite aufgenommen. Das erleichtert es Ihnen, Ansprechpartner zu finden an die Sie ihre Briefe und E-Mails zur deutschen Drogenpolitik senden können.
Wir haben eine Antwort vom Büro der Drogenbeauftragten des Bundestages, Christa Nickels, erhalten. Unser Brief
und der Antwortbrief aus dem Bundesgesundheitsministerium sind hier zu finden.
Ein Link auf den "Rauschgiftbericht 1999" des Bundeskriminalamts ist jetzt auf unserer Links-Seite zu finden.
Unseren Seiten haben wir auch einen Artikel
von der Internetversion der Zeitschrift "Bild der Wissenschaft" hinzugefügt.
Darin wird über eine australische Studie berichtet, die herausgefunden
hat, dass Preisschwankungen den Cannabiskonsum weit stärker beeinflussen
als Straferhöhungen. Eine Legalisierung zur Preiskontrolle und Risikosenkung
wird empfohlen.
Zusätzlich haben wir eine Pressemitteilung
der schweizer Partei CVP (Christlichdemokratische Volkspartei) auf
unsere Seiten gestellt. Darin bestätigt die CVP, dass auch sie für
die Straffreiheit des Konsums und Tolerierung von Anbau und Handel von
Cannabis eintritt. Auch die FDP (Freisinnig-demokratische Partei) sowie
die SP (Sozialdemokratische Partei) unterstützten
die Revision des schweizer Betäubungsmittelgesetzes. Allein die
konservative, rechts-populistische SVP lehnt die Revision immer noch ab.
Dies zeigt deutlich, dass die Cannabislegalisierung
keine Frage von politisch rechts oder links, von konservativ oder liberal
sondern eine Frage des gesunden Menschenverstandes ist.
Wir möchten auf unser, im deutschsprachigen Raum einzigartiges
Medienprojekt Leserbriefe aufmerksam machen! Die Presse in Deutschland und Österreich braucht mehr Leserbriefe damit sie sachlicher und kritischer
ueber das Thema Cannabisprohibition
und Drogenpolitik berichtet. Das Media Awareness Project (MAP) in den USA
hat vorgemacht wie es geht. Dort wurden allein im vergangenen Jahr Leserbriefe
mit einem Werbewert von fast 2 Millionen Dollar abgedruckt, insgesamt 4000
Briefe in den letzten 4 Jahren.
Näheres unter "Medienprojekt
Leserbriefe"
Wir haben eine neu überarbeitete Version unserer Argumentationshilfen auf unserer Site online gestellt.
Die MAP-DE Leserbriefaktion ist gestartet. Auf dieser Seite können Sie sich eintragen und Artikel zur drogenpolitischen Fragen per E-Mail empfangen um durch Leserbriefe einen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung zu leisten.
Wir haben nun die Hanf &
Recht FAQ auf unserer Site online gestellt. Ab
jetzt finden Sie dort umfassende Information zu Cannabis und den diesbezüglichen
Regelungen im Betäubungsmittelgesetz
Im Deutschen Ärzteblatt ist ein sehr aufschlussreicher
Artikel von Dr. med. Carl Nedelmann mit dem Titel Das
Verbot von Cannabis ist ein "kollektiver Irrweg" erschienen.
Lesenswert!
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