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Ältere Neuigkeiten: 29.01.2001 - 08.03.200108.03.2001
Neu auf unserer Liste mit Veranstaltungen zum Thema Cannabis: 07.03.2001 Am 25. März sind Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg. Ihre Stimme zählt! Schreiben Sie den Landtagsparteien und weissen Sie sie darauf hin, dass sie Ihre Stimmabgabe von einer Bereitschaft zur baldigen Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten wie in den Niederlanden, Belgien und der Schweiz abhängig machen. Dem niederländische Drogenbericht zufolge ist der Anteil der jugendlichen Cannabiskonsumenten zwischen 1996 und 1999 von 14 auf 12 Prozent (Jungen) bzw. von 8 auf 7 Prozent (Mädchen) gesunken. Im internationalen Vergleich liegt die Niederlande beim Drogenkonsum keinesfalls im Spitzenfeld. In Ländern wie Spanien, Großbritannien den USA und Australien steigt der Anteil der Drogenkonsumenten viel stärker. Wir haben etwas verspätet einige Presseartikel der letzten Woche auf unsere Site gestellt: In Hanf! 03/2001 erschien ein Interview mit dem Webmaster von cannabislegal.de. 06.03.2001 53 Prozent der Schweizer favorisieren eine Legalisierung von Konsum und Besitz von Cannabis. Diese Zahl wurde am 15. Februar von der privaten Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme veröffentlicht. In einer Befragung waren 1.600 Personen im Alter zwischen 15 und 74 Jahren interviewt worden. 27 Prozent gaben an, mindestens einmal im Leben Cannabis konsumiert zu haben. Etwa 1,2 Prozent erklärten, täglich zu rauchen. Bei den 20- bis 24-jährigen sind es fünf Prozent tägliche Konsumenten. 03.03.2001 Unsere Offline-Versionen der cannabislegal.de Website für Windows 9X/MacIntosh/Unix sind jetzt auf dem Stand vom 01.03.2001 erhältlich. 01.03.2001 Der ursprünglich für Februar angekündigte Gesetzesentwurf der Schweizer Regierung zur Cannabisentkriminalisierung ist bisher noch nicht im Abgeordnetenhauses eingebracht worden. Möglicherweise ist im Laufe der nächsten Woche damit zu rechnen. Leider haben wir noch keine genauen Informationen darüber, welches Modell zunächst als Gesetzesvorschlag vorgestellt werden wird. Als nächstes werden dann Kommissionen der beiden Kammern des Abgeordnetenhauses darüber beraten und eventuell Änderungen am Entwurf vornehmen. Sollte der Entwurf unbefriedigend ausfallen dann kann es auch zu einer Volksinitiative und einem Referendum über einen Gegenentwurf kommen. Hier finden Sie einstweilen Hintergrundinformationen von 1999, die erläutern, aus welchen Gründen sich die Schweiz vom Cannabisverbot abgewendet hat. "Die verbreitete Vermutung einer ins Gewicht fallenden generalpräventiven Wirkung der Konsumstrafbarkeit kann nicht nachgewiesen werden und scheint auch wenig plausibel."
27.02.2001 Laut einem Bericht der TAZ soll diese Woche am Mittwoch der Entwurf der Schweizer Bundesregierung zur Cannabisentkriminalisierung vorgestellt werden. Künftig sollen Konsum, Erwerb, Besitz und Anbau für den persönlichen Konsum straffrei sein. Kommerzieller Anbau und Handel bleiben aber illegal. 25.02.2001 Sie können jetzt alle Neuigkeiten von http://www.cannabislegal.de auch per E-Mail abonnieren! Einfach hier klicken und abschicken und sie bekommen jede Woche eine Mail mit allem, was sich in Sachen Legalisierung und Drogenpolitik tut. -------------- Wir haben einen offenen Brief an den Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Herrn Dr. Reinhard Höppner online gestellt. Darin erklären wir, warum Legaliserung geeigneter ist als Repression, die gewünschten Ergebnisse zu erreichen. -------------- Das Buendnis Hanfparade e.V. hat kostenlose Flyer für die Cannabisdemonstrationen die für den 5. Mai 2001 geplant sind. Unsere Seite mit Informationen zu diesen Veranstaltungen ist aktualisiert worden. http://www.cannabislegal.de/aktionen/can2001.htm 20.02.2001 Der Präsident der Berliner Ärztekammer, Dr. Günther Jonitz, hat sich in einem Interview mit der "Ärzte Zeitung" für eine Legalisierung von Cannabis ausgesprochen. Dr. Jonitz schlug Reformen nach niederländischem oder Schweizer Vorbild vor. Artikel in der "Ärzte Zeitung" 19.02.2001 Wir haben einen offenen Brief an die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Marion Casper-Merk online gestellt. Darin weisen wir auf neuere wissenschaftliche Studien hin, die eine Eignung der Repression zur Kontrolle des Cannabiskonsums in Frage stellen. Nach den bei der Cannabisentscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 1994 aufgeführten Kriterien würden die Ergebnisse dieser Studien der Verfassungsmässigkeit des Cannabisverbots die Grundlage entziehen. -------------- Die Betreiber unserer österreichischen Partnersite http://www.legalisieren.at haben sich am vergangenen Wochenende als "Legalize! Österreich - Verein für eine Legalisierung von Cannabis" zusammengeschlossen. Eine solche Initiative ist auch in Deutschland geplant.
15.02.2001 Auf einer Pressekonferenz stellte die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) eine neue Repräsentativbefragung zum Cannabiskonsum vor. Diese Studie zeigt dass die Kriminalisierung von Konsumenten in der Westschweiz keine niedrigeren Konsumraten erreichte als die liberalere Politik der Ostschweiz. Die SFA nahm Stellung zum Cannabiskonsum in der Schweiz und sprach sich für eine Entkriminalisierung des Besitzes, Erwerbs und Anbaus von Cannabis für den Eigenkonsum aus. -------------- Gestern wurde das Verfahren vor dem Amtsgericht Tiergarten gegen den Frührentner Michael G. ausgesetzt, der wegen des Anbaus von 59 Cannabispflanzen zu medizinischen Zwecken angeklagt ist. Das Bundesverfassungsgericht soll nun über die Rechtmässigkeit des Verbots entscheiden, berichtet die Tageszeitung. "Die Cannabisprohibition ist verfassungswidrig" 14.02.2001 Die ehemalige Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Christa Nickels, wird Leiterin der Arbeitsgruppe Drogenpolitik der Fraktion der Grünen im Bundestag: http://www.gruene-fraktion.de/archiv/pm/2001-1/01-0090.htm Ein älterer Artikel von Stephan Quensel zu Cannabis im Strassenverkehr enthät Zitate und Daten aus zahlreichen Studien, die für die Debatte um die Handhabung von THC im Führerscheinrecht von Bedeutung sind: http://www.bisdro.uni-bremen.de/quensel/Bundestag.htm 12.02.2001 Laut einem Interview mit der Badischen Zeitung will Frau Marion Caspers-Merk den Kurs ihrer Vorgängerin fortsetzen. Die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung will Cannabis als Medizin zulassen, aber ansonsten keine Schritte zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten. Wir haben einen Auszug aus einem Chat mit Bundesjustizministerin Dr. Herta Däubler-Gmelin online gestellt. Frau Däubler-Gmelin die sich im Fall Daum gegen die Umkehr der Beweislast gewandt hatte, zeigt dass ihr Verständnis der Situation von wegen Cannabis kriminalisierten Menschen doch noch zu wünschen übrig lässt. Der aktuelle Drogenbericht 2000 des UN ODCCP enthält Zahlenmaterial zur Prävalenz von illegalen Drogen in verschiedenen Ländern (Acrobat Reader erforderlich). Wir haben den Bericht unserer Links-Seite hinzugefügt. 02.02.2001 Die PDS hat mit dem Verteilen von Broschüren vor Hessens Schulen eine Kampagne zur Cannabislegalisierung und Drogenaufklärung an Schulen gestartet. Gefordert werden u.a. legale Eigenverbrauchsmengen ab 16 Jahren. Auf Nachfrage stellte sich der Bundesvorstand der Partei hinter die Aktion. Die PDS-Broschüre im PDF Format 31.01.2001 Laut einer Pressemitteilung der Grünen haben sich die drogenpolitischen Sprecher der Grünen und der SPD auf weitere Schritte zur Entkriminalisierung von Cannabis verständigt. Die Grünen fordern, konkrete Schritte noch in dieser Legislaturperiode anzugehen.
29.01.2001 Die neue Drogenbauftragte der Bundesregierung ist die stellvertretende Vorsitzende der baden-württembergischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Frau Marion Caspers-Merk. Frau Caspers-Merk war bisher vorwiegend im Umweltschutzbereich aktiv. Sie können ihr per E-Mail einen Willkommensbrief schicken. Presseartikel in der "Südwestpresse"
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