Cannabislegalisierung in Deutschland!
Neuigkeiten
Argumente
Politik
Verein
Aktionen
Medienprojekt
Infos über Cannabis
Hanf & Recht
Politik international
Studien
Bücher
Links
Suchen
Kontakt
in English in English
 

Repräsentativerhebung zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen bei Erwachsenen in Deutschland

Regelmässiger Cannabiskonsum ist in Deutschland nicht weniger weit verbreitet als in den Niederlanden: Das beweisen zwei Studien für das deutsche bzw. niederländische Gesundheitsministerium aus dem Jahr 1997. Während weniger als 2,5 Prozent der Niederländer im letzten Monat Cannabis konsumiert haben, waren es in Gesamtdeutschland 2,8 Prozent und in Westdeutschland gar 3,0 Prozent.

Kraus, L., Bauernfeind, R.:
Repräsentativerhebungen zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen bei Erwachsenen in Deutschland 1997,
Sucht 44. Jahrgang, Sonderheft 1, September 1998
http://www.ift.de/download/Sucht%2044%20Repraesentativerhebung%201997.pdf (Adobe PDF)

http://www.sucht.de/fakten/konsumtrends.html

Die entsprechenden niederländischen Studien:

Als Buch:
Manja Abraham, Peter Cohen, Roelf-Jan van Til, MariŽlle de Winter:
Licit and Illicit Drug Use in the Netherlands, 1997
CEDRO ("centrum voor drugsonderzoek" der Universitaet Amsterdam)
ISBN 90 5330 279 4, Preis: 29 € (auf englisch)
Online:
http://www.cedro-uva.org/stats/national.97.html

Als Buch:
Manja Abraham, Hendrien Kaal, Peter Cohen
Licit and illicit drug use in the Netherlands 2001
Erscheinungsjahr: 2002; 288 Seiten; ISBN: 90 5330 354 5; Preis: € 30.00 (auf englisch)
Online:
http://www.cedro-uva.org/lib/abraham.npo01.html
Pressemitteilung:
http://www.cedro-uva.org/lib/abraham.npo01.press.en.html

Cannabisprävalenz DE/NL

  West 1997 Ost 1997 NL 1997 West 2000 Ost 2000 NL 2001
Lebenszeit 13,4 % 4,2 % 15,6 % 21,4 % 10,8 % 17,0 %
12 Monate 4,5 % 2,3 % 4,5 % 6,2 % 4,9 % 5,0 %
30 Tage 3,0 % 1,7 % 2,5 % 3,4 % 2,5 % 3,0 %


Zahlenwerte 2000 laut
Kraus, L., Augustin, R.:
Repräsentativerhebungen zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen bei Erwachsenen in Deutschland 2000
,
Sucht 47. Jahrgang, Sonderheft 1, September 2001 (ISBN 3-87581-224-7)

Auf diesen Zahlen basiert auch der Sucht und Drogenbericht 2000

Laut diesen beiden Studien ist die einzige Prävalenzzahl zu Cannabis, bei der die Niederlande die alten Bundesländer übertreffen der Wert beim Lebenszzeitkonsum:

NL: 15,6 %   DE: 13,4 % (West)
Diese Daten zeigen dass mehr Niederländer als Deutsche in der Vergangenheit Cannabis konsumiert haben, aber wieder damit aufgehört haben, wie man aus dem Gleichstand beim aktuellen gelegentlichen Konsum (12-monatige Prävalenz) sieht:
NL:  4,5 %   DE:  4,5 % (West)
Beim interessantesten Wert, dem "regelmässigen Cannabiskonsum" (30-Tage Prävalenz), liegt der deutsche Konsumentenanteil signifikant höher als in den toleranteren Niederlanden:
NL:  2,5 %   DE: 2,8 % (Gesamt) / 3,0 % (West)

Die Ergebnisse der Repräsentativumfrage für 1997

Das Verbot spielt beim Entschluss, den Cannabiskonsum einzustellen so gut wie keine Rolle. Laut der Repräsentativumfrage des Instituts für Therapieforschung (Kraus/Bauernfeind 1997) gaben von den befragten ehemaligen Cannbiskonsumenten folgender Prozentsatz als Grund an warum sie aufgehört haben:

"Angst vor Bestrafung": 2,8 Prozent
"Verfahren gegen mich": 0,2 Prozent
"Gerichtliche Verurteilung": 0,1 Prozent
"War in Haft": 0,1 Prozent
aber:
"Angst vor gesundheitlichen Schaeden": 13,1 Prozent
"Wirkung unangenehm": 17,5 Prozent
"Angst suechtig zu werden": 18,5 Prozent
"Hat nichts gebracht": 48,4 Prozent
"Nur probieren": 85,4 Prozent

Repräsentativerhebung 2000 zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen bei Erwachsenen in Deutschland

Einen Ausblick auf die neue Repraesentativerhebung im Jahre 2000 war in einem Interview der Drogenbeauftragten, Frau Caspers-Merk, enthalten:
"Neben den Erhebungen des BKA stellen die Ergebnisse der Untersuchungen des Instituts für Therapieforschung (IFT) in München einen wichtigen Indikator für das Ausmaß der Drogenproblematik in Deutschland dar. Für das Jahr 2000 stieg die Life-time-Prävalenz - also der mindestens einmalige Konsum - in den alten Bundesländern von 14,2 % auf 21% an, in den neuen Ländern von 4,8 % auf 11%. Der Anteil der aktuellen Konsumenten stieg von 4,9 % der westdeutschen Befragten auf 6% und von 2,7 % der ostdeutschen Befragten auf 5%. Hochgerechnet auf die Wohnbevölkerung sind das in Ostdeutschland 26.000 Personen und in Westdeutschland 214.000 Personen, die regelmäßig Cannabis konsumierten. Der Neugier- oder Probierkonsum verliert sich zwar bei den meisten Jugendlichen durch die Übernahme von Verantwortung, aber es bleibt eine hohe Zahl von Jugendlichen übrig, die täglich Cannabis konsumieren. Das 18 % derjenigen, die regelmäßig konsumieren. Dieses riskante Konsummuster nimmt gerade unter Jugendlichen zu." (Marion Caspers-Merk)

Sucht- und Drogenbericht 2000

2.5 Konsum von illegalen Drogen bei Erwachsenen

2.5.1 Cannabis

Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Deutschland. Im Rahmen der Bundesstudie 2000 geben 21 % der befragten 18- bis 59jährigen Westdeutschen (18- bis 34 Jahre: 32,2 %) und 11 % der Ostdeutschen (18-34 Jahre: 24,5 %) an, in ih≠rem Leben mindestens einmal Cannabis konsumiert zu haben[20]. 6 % der 18- bis 59jährigen in den alten (18-34 Jahre: 13 %) bzw. 5 % in den neuen Bundesländern (18-34 Jahre: 12,6 %) geben an, in den letzten 12 Monaten Cannabis vor der Befragung gebraucht zu haben. Am weitesten verbreitet ist Cannabis in der Gruppe der jungen Erwachsenen. Jeder Dritte (36 %) der 18- bis 24jährigen in West- und Ost≠deutschland hat die Substanz schon mindestens einmal konsumiert. Die 12-Monats-Prävalenzraten sind in beiden Teilen Deutschlands in den letzten drei Jahren deutlich angestiegen, sie haben sich in den neuen Bundesländern bei den 18- bis 24jährigen mittlerweile mit 17 % weiter dem Niveau in der entsprechenden Altersgruppe in Westdeutschland (22 %) angenähert.

Bei 22 % der Personen, die 1999 wegen illegaler Drogen eine Behandlung aufnahmen, war Cannabis die Hauptproblemdroge (Vorjahr: 18 %) [21] . Als Behandlungsanlass steht Cannabis damit an zweiter Stelle nach Opiaten. Im stationären Behandlungsbereich liegt der Anteil der wegen Cannabis Behandelten unter den Klienten mit illegalen Drogen bei 5 % (Vorjahr: 3 %) [22]. Der "typische" Klient mit einer cannabisbezogenen Hauptdiagnose ist relativ jung und das erste Mal in Behandlung. Er lebt in vergleichs≠weise stabilen Lebensverhältnissen und befindet sich noch in einer verlängerten Aus≠bildungsphase, die ihm einen gewissen "geschützten Raum" gewähren.

In Deutschland bezieht sich der größte Anteil der Drogendelikte auf Cannabis (1999: 54). Seit Beginn der neunziger Jahre ist eine kontinuierlich steigende Anzahl an Festnahmen wegen Cannabis zu beobachten, der sich auch im Berichtsjahr fortgesetzt hat. Im Zusammenhang mit illegalem Handel und Schmuggel sowie Einfuhr nicht ge≠ringer Mengen von Cannabis wurden 1999 33.300 Delikte registriert. Bei Betrachtung der vorwiegenden Art der Verstöße lässt sich feststellen, dass im Jahr 1999 soge≠nannte "Konsumdelikte" mehr als 70 % aller einschlägigen Drogendelikte ausmachen[23].

20
21
22
23


Cannabiskonsumenten zwischen 18 bis 59 Jahren in Deutschland

2000 West Ost gesamt
Einwohner 38 894 393 9 035 644 47 930 037
jemals 8 323 400 975 850 9 299 250
12 Monate 2 411 452 442 747 2 854 199
30 Tage 1 322 409 225 891 1 548 300
häufig 272 416 39 757 312 173

1997 West Ost gesamt
Einwohner 40 237 154 8 298 225 48 535 379
jemals 5 391 779 348 525 5 740 304
12 Monate 1 810 672 190 859 2 001 531
30 Tage 1 207 115 141 070 1 348 184
häufig 216 074 27 085 243 159

Anmerkungen:
Quelle: Prozentangaben aus den Repräsentativerhebungen des IFT von 1997 und 2000, Auskunft des IFT zur Bezugsbevölkerung, Stand 31.12.1996 bzw. 31.12.1998.
"häufiger Konsum": Konsum an 20 oder mehr Tagen in den vergangenen 30 Tagen.


5. Daten aus der Repräsentativerhebung 1997 zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen bei Erwachsenen in Deutschland

Teilnehmer/innen 8.020 West:
Ost:
6.388
1.682
Ausschöpfungsrate 64,9 %
Altersgruppe 18 - 59 Jahre


5.1 Illegale Drogen
1.) Lebenzeit - Prävalenz (zumindest einmal im Leben illegale Drogen genommen)

  Gesamt Männer Frauen
West: 14,2% 5,7 Mio. 17,1% 3,5 Mio. 11,3% 2,2 Mio.
Ost: 4,8% 400.000 5,6% 240.000 4,0% 160.000

Hauptaltersgruppen
  18-20 Jahre 21-24 Jahre 25-29 Jahre
West: 23,2% 31,0% 21,1%
Ost: 13,4% 15,8% 17,2%

Einzelne Substanzen
  West Ost
Cannabis 13,4% 4,2%
Amphetamine 1,8% 0,5%
Ecstasy 1,7% 0,7%
LSD, Mescalin o.ä. 1,6% 0,4%
Heroin 0,4% 0,0%
Methadon 0,2% -
Andere Opiate 0,7% 0,2%
Kokain 1,5% 0,2%
Crack 0,1% 0,1%
andere Drogen als Cannabis 4,5% 1,3%


2.) 12-Monats-Prävalenz (zumindest einmal in den letzten 12 Monaten genommen)

  Gesamt Männer Frauen
West: 4,9% 6,4% 3,3%
Ost: 2,7% 3,6% 1,7%

Hauptaltersgruppen
  18-20 Jahre 21-24 Jahre 25-29 Jahre
West: 11,9% 14,7% 7,9%
Ost: 10,0% 5,4% 14,0%

Einzelne Substanzen (Gesamt)
  West Ost
Cannabis 4,5% 2,3%
Amphetamine 0,5% 0,3%
Ecstasy 0,9% 0,4%
LSD, Mescalin o.ä. 0,4% 0,4%
Heroin 0,2% -
Methadon 0,1% -
Andere Opiate 0,2% 0,2%
Kokain 0,7% 0,1%
Crack 0,1% 0,1%
andere Drogen als Cannabis 1,7% 0,8%


3.) 30-Tage-Prävalenz (zumindest einmal in den letzten 30 Tagen genommen)

  Gesamt Männer Frauen
West: 3,3% 4,5% 2,2%
Ost: 1,8% 3,0% 0,6%

Hauptaltersgruppen
  18-20 Jahre 21-24 Jahre 25-29 Jahre
West: 9,2% 12,0% 5,7%
Ost: 7,8% 3,5% 10,7%

Einzelne Substanzen (Gesamt)
  West Ost
Cannabis 3,0% 1,7%
Amphetamine 0,2% 0,2%
Ecstasy 0,3% 0,1%
LSD, Mescalin o.ä. 0,0% -
Heroin 0,1% -
Methadon 0,0% -
Andere Opiate 0,1% -
Kokain 0,3% -
Crack 0,0% -
andere Drogen als Cannabis 0,8% 0,3%


4.) Cannabis: Konsumhäufigkeit: Anteil der Cannabiskonsumenten (West)

letzten 12 Monate 0-5 Mal 6-19 Mal 20-199 Mal > 200 Mal
  0,1% 22,5% 27,5% 9,2%

letzten 30 Tage 1-5 Tage 6-19 Tage 20-30 Tage  
  50,7% 19,7% 17,9%  

Anteil der Häufigkonsumenten: Cannabis (20-30 Tage)

West: 17,9% Anzahl: 214.000
Ost: 19,2% Anzahl: 26.000
Gesamt:     240.000


5.) Mißbrauch und Abhängigkeit von illegalen Drogen (nach DSM IV)


West Gesamt Männer Frauen 18-20 J. 21-24 J. 24-29 J.
Mißbrauch 0,7% 265.000 1,0% 0,4% 2,4% 3,6% 0,6%
Abhängigkeit 0,7% 285.000 1,1% 0,2% 3,6% 1,7% 0,9%
Gesamt 1,4% 550.000 2,1% 0,6% 6,0% 5,3% 1,5%


5.2) Alkoholkonsum, -mißbrauch, -abhängigkeit (19-59 Jahre)


  Männer Frauen
geringer Konsum 1-10 g 1-10 g
moderater Konsum 11-40 g 11-20 g
riskanter und schädlicher Konsum > 40 g > 20 g
(Anmerkung: Diskutiert wird, den riskanten Konsum für Männer bereits bei 30 g Alkohol pro Tag anzusetzen)

1) Riskante und schädliche Konsummengen
Konsum über 40 g Männer bzw. 20 g Frauen in g Reinalkohol am Tag


  West Ost
Männer 13,6% 16,2%
Frauen 1,9% 1,3%

2) Schädlicher Gebrauch, Mißbrauch, Abhängigkeit von Alkohol


Riskanter und schädlicher Gebrauch (n. AUDIT) 21,7%
Schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit (n. CAGE) 8,7%
Mißbrauch (n. DSM IV) 5,0%
Abhängigkeit (n. DSM IV) 3,0%


5.3) Medikamente (19-59 Jahre)

1) Prävalenz der häufigen Einnahme von Medikamenten mit psychoaktiven Wirkungen*) (in den letzen 4 Wochen zumindest einmalige Einnahme pro Woche)
*)= Schmerzmittel, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Anregungsmittel, Abführmittel, Appetitzügler


  Gesamt West Ost
Männer 11,5% 11,4% 11,8%
Frauen 19,5% 18,6% 22,7%
Gesamt 15,4%    

2) Aussagen zur Medikamenteneinnahme
(Personen ohne schwerwiegende Krankheiten)


  Gesamt Männer Frauen
Kann ohne Schlaf- oder Beruhigungsmittel nicht auskommen 1,4% 0,9% 2,0%
Einnahmen um leistungsfähig zu sein 1,8% 1,7% 1,9%
Kann auf Medikamente nicht verzichten 5,0% 3,6% 6,5%
Einnahme länger als vom Arzt verordnet 5,5% 5,5% 5,4%

3) Prävalenz der häufigen Einnahme verschiedener Medikamente


    West       Ost  
  Gesamt Männer Frauen   Gesamt Männer Frauen
Schmerzmittel 10,9% 8,8% 13,0%   11,5% 7,7% 15,2%
Schlafmittel 2,4% 1,9% 3,0%   3,3% 2,4% 4,2%
Beruhigungsmittel 3,0% 2,1% 3,8%   4,1% 1,5% 6,8%
Anregungsmittel 0,9% 1,0% 0,8%   1,2% 1,3% 1,1%
Abführmittel 2,1% 0,8% 3,4%   1,6% 1,3% 1,9%
Appetitzügler 0,8% 0,3% 1,2%   0,9% 0,5% 1,3%


5.4) Tabak (19-59 Jahre)

1) Raucher, Exraucher und Nichtraucher (18-59 Jahre)



    West       Ost  
  Gesamt Männer Frauen   Gesamt Männer Frauen
Raucher 36,7% 43,3% 30,1%   36,4% 42,8% 30,0%
Exraucher 21,9% 22,9% 20,8%   21,3% 26,9% 15,8%
Nichtraucher 40,9% 33,3% 48,6%   41,8% 30,1% 53,5%

(Raucher: in letzten 30 Tagen geraucht)
Zielwert der WHO für das Jahr 2000: 80% Nichtraucher

1) Deutschland (18-59 Jährige))   Raucheranteil nach
Raucher 17,8 Mio.   Mikrozensus 1995 (ab 15 Jahre)
Männer 43% Männer 35,6%
Frauen 30% Frauen 21,4%
Ziel der WHO für das Jahr 2000: 80% Nichtraucher

2) Zigarettenkonsum der Raucher pro Tag)


    West       Ost  
  Gesamt Männer Frauen   Gesamt Männer Frauen
20 oder mehr 42,0% 49,1% 31,9%   28,5% 39,7% 12,9%
11-19 19,6% 20,2% 18,7%   23,1% 23,1% 23,0%
bis 10 37,0% 29,2% 47,9%   46,9% 34,7% 63,8%

Durchschnittlicher Zigarettenkonsum nach Mikrozensus 1995 (ab 15 Jahre):
15,6 Zigaretten pro Tag

Starke Raucher
(18 - 59-jährige)
  Durchschnittliches Alter bei Rauchbeginn (Mikrozensus 1995)
über 20 Zigaretten/Tag 6,7 Mio. Männer 18,2 Jahre
    Frauen 19,5 Jahre

Geschätzter Anteil abhängiger Raucher (nach Batra, Fageström 1997): d.h. 8-9 Mio. Männer und 5-6 Mio. Frauen 70 bis 80% in Deutschland.
Aufhören:    
Bereits ernsthaft versucht EU-Durchschnitt:   55%
Deutschland:   43%
davon:    
Männer   39%
Frauen   47%
(Quelle: JNRA-Studie (International Research Associaten, London) 1999, N=9250 Raucher, davon N=600 in Deutschland)

3) Benutzte Hilfsmittel, mit denen es gelang, mit dem Rauchen aufzuhören)
(N=1096)


Entwöhnungskurs 0,6%
Nikotinpflaster 3,4%
Bücher, Broschüren, Videos etc. 2,1%
Akupunktur, Akupressur etc 1,1%
Partner/in, Freund/in, Familie 10,3%
Andere Hilfsmittel 2,7%
keine Hilfsmittel und ohne fremde Hilfe 80,1%

4) Einstellung zu präventiven Maßnahmen zur Einschränkung des Tabakkonsums)


  Gesamt Nichtraucher Exraucher Raucher
Tabakwerbung ganz verbieten 60,1% 66,1% 68,4% 48,5%